Die Berufsanerkennung ist ein ambitiöses Projekt der OdA AM, welches neben dem schon laufenden Reglementierungsprojekt KT (Komplementärmedizin) einen zweiten anerkannten Beruf „Berufsreglementierung AM“ (Alternativmedizin) für die nicht-ärztlichen TherapeutInnen schaffen und wichtige berufspolitische Probleme lösen soll.
Folgende Arbeitsgruppen sind Bestandteil der Projektorganisation:
1 Berufsbild und –anerkennung
Erstellung eines einheitlichen, den formalen Bildungsprinzipien entsprechenden, allseits akzeptierten Berufsbildes mit dazugehörender Berufsordnung.
Klärung und Definition der Begriffe
- Einheitliche Berufstitel
- Berufsbezeichnung
- Funktionsanalyse und Kompetenzen
- Aus- und Weiterbildung, Anzahl Fachrichtungen, Implementierung
- Berufsordnung
- Abgrenzung zu anderen Berufen
- Positionierung der Ausbildung in der Bildungssystematik
- Gibt es in der EU vergleichbare Ausbildungen?
- Gesamtschweizerische Bedarfssituation
- Formale Kompatibilität zu bestehenden Berufsbildern im Gesundheitswesen
2 Ausbildung
Ausarbeitung von Ausbildungsvorgaben mit Handlungskompetenzen, Ausbildungszielen, Zulassungsbedingungen, Prüfungsreife und Qualifikationsverfahren
- Ausbildungen führen zur beruflichen Qualifikation auf dem richtigen Niveau
- Ausbildungsziele stimmen mit Kompetenzen überein
- Ausbildung ist kohärent zur Praxissituation
- Durchlässigkeit zu anderen Ausbildungen / anderen Prüfungen
- Qualitätssicherung und -entwicklung
- Gemeinsamkeiten in der Berufsbildung und Unterschiede in der Fachausbildung Rechnung tragen
- Überschaubare, klare Studien- und Berufswege
- Berufsorganisationen gewährleisten Berufsqualität
3 HFP
Entwicklung einer Höhere Fachprüfung mit verschiedenen Fachrichtungsabschlüssen und Durchführung erste Pilotprüfung
Einigung aller beteiligten Gruppierungen (HFP - HF)
- Prüfungsordnung (Inhalt, Form, Zulassungsbedingungen)
- Kostenstruktur Prüfungswesen
- Spezifikation Fachspezifisch, Berufsspezifisch
- Pilotprüfung
- Lernzielkatalog
- Grundlagenprüfung, Fachrichtungsprüfung
- Prüfungsorganisation und Trägerschaft
- Kontinuität sicherstellen
- Trägerschaft für Prüfung schaffen
4 Praktizierende
Ausarbeitung eines Gleichwertigkeitsverfahrens und Entwicklung eines Passarelleprogramms für bereits Praktizierende
- Legale Ausübung der Tätigkeit weiterhin gewährleisten
- Überführen in neuen Beruf (Reglementierung) mittels
- Äquivalenzverfahren
- Nachprüfungen
- Weiterbildung
5 Qualitätssicherung
Entwickeln von Verfahren zur Qualitätsüberprüfungen von Schulen und Aus- und Weiterbildungen, Prüfungen, Berufsbild und Praktizierende
- QS Berufsbild
- QS Schulen und Ausbildung
- QS Prüfung (HFP)
- QS des Therapeuten on the job
- QS Trägerschaft
- QS Weiterbildung
Leitung: Carla Fuhlrott